Höhlenforschung in Ostwestfalen
    Wissenschaft und Forschung unter Tage

Neuigkeiten!!

10.9.2022

Zum weltweiten "clean up day"  hatte sich die AGHKL vorgenommen den "Biwakstollen" vom Müll zu befreien. Bei der Vermessung des Stollen war eine starke Vermüllung desselben festgestellt worden. Offensichtlich hatten hier immer wieder Menschen ein Lager aufgeschlagen. Alte Zeitungen und ein verbrannter Schlafsack, sowie leere Flawschen und Kerzenreste zeugten davon. Mit drei Personen rückte die AGHKL an um den Müll zu entfernen. Leider war noch etlicher weitere Unrat hinzugekommen. Vor dem Höhleneingang fanden sich Reste eines Picknicks, gleich hinter dem Eingang lag eine größere Menge Kabelisolierungen. Nach etw zwei Stunden Arbeit war der Müll in 4 Müllsäcken und einem Maurerkübel verstaut und an den nahen Straßenrand gebracht worden. Auch die Kabelisolierungen wurden dorthin gebracht. mDer Müll wurde zur weiteren entsorgung mitgenommen, die Kabelisolierungen passten nicht mehr hinein. Mit der zuständigen Behörde wurde später vereinbart, dass sie sich um die weitere Entsorgung kümmert.




23.8.2022

Am 23.8. 203 fand im Begegnungszentum Stemwede ein Vortrag der AGHKL über die Erforschung der "Nordhöhle" statt. Etwa 50 interessierte Zuschauer hatte sich eingefunden und nutzen fleißig die Möglichkeit zu diesem Höhlenprojekt Frgen zu stellen. Wichtig für etliche Anwesende war die Frage ob und wie es mit der Erforschung weitergeht. In der Höhle bestehet immerhin die Möglichkeit auf Fortsetzungen. Hierzu muss allerdings erst etliches Verbruchmateril beseitigt werden. Es wurde der Wunsch geäußert eine weitere Informationsveranstltung zu halten, falls  es Neuigkeiten über die Höhle gibt.

10.8.2022

Im Lipper Gang der Schillathöhle wird wieder gearbeitet.  eine erste Aktion fand am 10. August statt.  an diesem Tag wurde die Technik im Lipper Gang überprüft und Vorbereitungen für weitere Grabungen getroffen. So wurdfe ein Telefonkabel vom Hauptgang bis zur Grabungsstelle verlegt. Bei zukünftigen Einsätzen können sich Grabungstrupp und die Mannschaft im Hauptgang telefonisch verständigen. Z. B.  wenn bestimmte Werkzeuge benötigt werden. Diese können dann mit Hilfe der Materialbahn zum Grabungstrupp transportiert werden..

Neben der Telefonverbindung wurde die Materialbahn um weitere drei Meter verlängert. In der Vergangenheit waren die Ausgrabungen soweit vorangeschritten, dass die Eimer ca. fünf Meter weit zur Materialbahn transportiert werden mussten. Dazu war eine zusätzliche Person notwendig. Jetzt kann die Person die die Eimer füllt, diese auch direkt in die Materialbahn einhängen. Telefonisch wird dann zum Hauptgang durchgegeben, dass der volle Eimer herausgezogen wird.


Mai 2022

Bei der Kontrolle einer Höhle entdeckte der achtjährige Enkel eines AGHKL- Mitglieds einen begehbaren Spalt, der sich als  Klufthöhle darstellt. Die Höhle ist die erste Neuentdeckung in diesem Jahr. Der Enddecker gab ihr den Namen: "Jannis Spalt". Sie wurde in das Höhlenkataster der AGHKL inzwischen eingetragen. Die Vermessung soll in den nächsten Wochen erfolgen.


Januar 2022           

Der aus der Hohlsteinhöhle bekannte Höhlenkäfer "Choleva septentrionis solokowskii Ipsen & Tolasch" wurde jetzt endgültig auch für das Sonnenloch bestätigt.  Bisher war diese Käferart nur aus der Hohlsteinhöhle und der Kalkhöhle in Bad Segeberg bekannt. Nunmehr gibt es also drei Höhlen weltweit, in denen dieser Käfer nachgewiesen wurde.


Detzember 2012

In den 70er und 80er Jahren lag in der "Kapelle " der Hohlsteinhöhle ein Höhlenbuch aus. Die Eintragungen litten allerdings unter der Nässe und waren zum Teil  schlecht zu lesen. Der Autor hat versucht die Schrift zu entziffern und hat unter den Originalschriften  die Texte leserlich aufgeführt.  Neben den Eintragungen sind in dem Buch zwei Höhlenpläne augedruckt. Ferner enthält das Buch eine Fotodokumenttion der Hohlsteinhöhle. Unter....

https://www.blurb.de/b/11003057-das-h-hlenbuch-der-hohlsteinh-hle

Ist das Buch käuflich zu erwerben.



Oktober 2021

Letzmalig vor Beginn der Fledermausschutzzeit fand eine Befahrung der Hohlsteinhöhle statt um eine zusätzliche Seilsicherung einzubauen und alte Seilreste aus der Höhle zu entsorgen. Die Arbeiten gestalteten sich auf Grund der Enge in diesem Bereich als anstrengend. Sie konnten aber erfogreich durchgeführt werden. Entsorgt wurden schließlich zwei alte Seile von neun Metern Länge, ein alter Handschuh, drei Reepschnüre und eine Bandschlinge sowie die Reste einer Alu- Getränkedose.  Dieser "Müll" lag in einer engen Spalte die vor dem "Ofenrohr" noch einige Meter in die Tiefe geht. Ein Grund dafür das sich hier an einer der tiefsten Stellen der Höhle, dieser Abfall angesammelt hatte .



August 2021

In der Hohlsteinhöhle wurde jetzt auch der "Höhlen- Raubkäfer" und eine weitere Spinne die in Höhlen vorkommt ; "Porrhomma rosenhauri", nachgewiesen.  Die Spinne ist eine (eu) troglobionte Art (in Höhlen lebende) . Bisher sind keine Angaben über derartige Vorkommen im Teutoburger Wald bekannt gewesen. Fotos  finden sich in der "Galerie".                                                                                                                                                                                     



Juli 2021:

Ende Juli wurde die "Nonenhöhle" vermessen. Hierbei handelt es sich um eine Kleinhöhle im oberen Muschelkalk mit einer Gesamtlänge von 5,04 Metern. Sie ist damit gerade katasterwürdig. Damit sind in dem AGHKL- Hhöhlenkataster inzwischen 199 Höhlen gelistet.


Juni 2021:

Es fand Ende Mai die Erste Grabung des Jahres im Bakenponor statt. Dazu wurde zunächst eine Fixierung für das Hebegerüst angebracht. Danach wurde dann Eimer für Eimer  Geröll aus der Höhle an die Oberfläche befördert.  Die Fortsetzung der Höhle ist jetzt gut sichtbar. Bis in den weiterführenden Spalt hinein gesehen werden kann sind aber wohl noch zwei weitere Grabungen notwendig. Schon die nächste Grabung brachte dann den erhofften Blick in den Spalt mit folgender Erkenntnis:

Der Boden des Spaltes ist mit Lehm überzogen, was darauf hindeutet, dass das Wasser sich hier staut und nicht schnell abfließt.  Vor dem Spalt allerdings  ist es breiter und hier lässt es sich gut tiefer graben. Zwischen den hier liegenden Felsblöcken sind öfter größere Hohlräume. Das legt die Vermutung nahe, dass der Hauptabfluss gar nicht über den Spalt erfolgt, sondern durch die Kluft davor direkt nach unten. Der Spalt dient nur als "Überlauf". Da das Wasser dort zurückstaut, wird am Boden des Spaltes der Lehm abgelagert.  Es bleibt spannend hier weiter zu graben.



Mai 2021:

Im Weserbergland wurden die "Wilmeröder Höhlen" zu Ende erforscht  und vermessen. Vermutlich waren beide Höhlen einmal miteinander verbunden. Durch die Anlage eines kleinen Steinbruchs wurden sie dann getrennt, sodass man jetzt von Höhlenresten sprechen kann. Die größere der beiden Höhlen weist eine Länge von  7,08 Metern auf, die kleinere eine Länge von 5,12 Metern.


Mai 2021:

Für einen Steinbruchbetrieb im Sauerland untersuchte und dokumentierte die AGHKL eine durch Sprengung freigelegte Höhle. Die Vermessung der Höhle ergab eine Gesamtlänge von knapp 50 Metern.  Die Höhle weist an einigen Stellen Sinter auf.  Allerdings ist der Sinter nicht spektakulär und die Höhle wird letzlich dem Gesteinsabbau zum Opfer fallen. Es ist übrigens schon die zweite Höhle die in diesem Steinbruch für den Betreiber dokumentiert wurde.


22.1.2021:

Die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Lippe besteht 2020  35 Jahre. Dazu wurde ihr jetzt vom Vorstand des VdHK herzlichst für 35 Jahre Mitgliedschaschaft im VdHK gedankt.


 
 
 
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