Höhlenforschung in Ostwestfalen
    Wissenschaft und Forschung unter Tage

Neuigkeiten!!


August 2021

In der Hohlsteinhöhle wurde jetzt auch der "Höhlen- Raubkäfer" und eine weitere Spinne die in Höhlen vorkommt ; "Porrhomma rosenhauri", nachgewiesen.  Die Spinne ist eine (eu) troglobionte Art (in Höhlen lebende) . Bisher sind keine Angaben über derartige Vorkommen im Teutoburger Wald bekannt gewesen. Fotos  finden sich in der "Galerie".                                                                                                                                                                                     




Juli 2021:

Ende Juli wurde die "Nonenhöhle" vermessen. Hierbei handelt es sich um eine Kleinhöhle im oberen Muschelkalk mit einer Gesamtlänge von 5,04 Metern. Sie ist damit gerade katasterwürdig. Damit sind in dem AGHKL- Hhöhlenkataster inzwischen 199 Höhlen gelistet.


Juni 2021:

Es fand Ende Mai die Erste Grabung des Jahres im Bakenponor statt. Dazu wurde zunächst eine Fixierung für das Hebegerüst angebracht. Danach wurde dann Eimer für Eimer  Geröll aus der Höhle an die Oberfläche befördert.  Die Fortsetzung der Höhle ist jetzt gut sichtbar. Bis in den weiterführenden Spalt hinein gesehen werden kann sind aber wohl noch zwei weitere Grabungen notwendig. Schon die nächste Grabung brachte dann den erhofften Blick in den Spalt mit folgender Erkenntnis:

Der Boden des Spaltes ist mit Lehm überzogen, was darauf hindeutet, dass das Wasser sich hier staut und nicht schnell abfließt.  Vor dem Spalt allerdings  ist es breiter und hier lässt es sich gut tiefer graben. Zwischen den hier liegenden Felsblöcken sind öfter größere Hohlräume. Das legt die Vermutung nahe, dass der Hauptabfluss gar nicht über den Spalt erfolgt, sondern durch die Kluft davor direkt nach unten. Der Spalt dient nur als "Überlauf". Da das Wasser dort zurückstaut, wird am Boden des Spaltes der Lehm abgelagert.  Es bleibt spannend hier weiter zu graben.



Mai 2021:

Im Weserbergland wurden die "Wilmeröder Höhlen" zu Ende erforscht  und vermessen. Vermutlich waren beide Höhlen einmal miteinander verbunden. Durch die Anlage eines kleinen Steinbruchs wurden sie dann getrennt, sodass man jetzt von Höhlenresten sprechen kann. Die größere der beiden Höhlen weist eine Länge von  7,08 Metern auf, die kleinere eine Länge von 5,12 Metern.


Mai 2021:

Für einen Steinbruchbetrieb im Sauerland untersuchte und dokumentierte die AGHKL eine durch Sprengung freigelegte Höhle. Die Vermessung der Höhle ergab eine Gesamtlänge von knapp 50 Metern.  Die Höhle weist an einigen Stellen Sinter auf.  Allerdings ist der Sinter nicht spektakulär und die Höhle wird letzlich dem Gesteinsabbau zum Opfer fallen. Es ist übrigens schon die zweite Höhle die in diesem Steinbruch für den Betreiber dokumentiert wurde.


22.1.2021:

Die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Lippe besteht 2020  35 Jahre. Dazu wurde ihr jetzt vom Vorstand des VdHK herzlichst für 35 Jahre Mitgliedschaschaft im VdHK gedankt.


 
 
 
E-Mail
Anruf
Infos