AGHKL
Höhlenforschung in Ostwestfalen

Forschung:

 Fledermauskontrtolle 2019

Die obligatorische Fledermauskontrolle und Käferzählung hat wieder sehr erfreuliche Ergebnisse gebracht.

Fledermäuse: Am 19. 3. 2019 wurden insgesamt 794 Fledermäuse in der kontrollierten Höhle und der dort festgelegten Beobachtungsstrecke gezählt. "Das Große Mausohr" war mit 747 Stück die am häufigsten vorkommende Fledermausart, gefolgt von 23 Stück "Teichfledermäusen", 3 Stück "Wasserfledermäusen", 17 Stück "Bartfledermaus", 2 Stück "Fransenfledermäusen". 2 Fledermäuse konnten nicht identifiziert werden.

An den fünf Köderstellen wurden insgesamt 385 Höhlenkäfer und eine Larve gezählt.


Neue Höhle:

Der AGHKL wurde über den Geologischen Dienst NRW eine bisher nicht bekannte Höhle gemeldet. Der Geologische Dienst war von den für das Gebiet zuständigen Förstern informiert worden. Inzwischen wurde die Höhle vermessen. Sie weist bisher eine Länge von 23,54 Metern auf bei einer Tiefe von 14,05 Metern.

Weitere Fortsetzungen sind möglich. Allerdings sind diese Fortsetzungen noch durch Verbruch versperrt. Hier werden zukünftige Grabungen zeigen, ob die Höhle tatsächlich noch weiter geht.

 

Fotos siehe hier:

 


 

2018 begann wieder mit der obligatorischen Fledermauskontrolle und dem Monitoring des seltenen Höhlenkäfers. Durch die extrem niedrigen Temperaturen an der Köderstellen         des Höhlenkäfers ( 2 - 4° C) ,wurden dieses Mal lediglich 22 Exemplare und zwei Larven gezählt.

Die Larven und 21 Käfer fanden sich an einer Köderstelle, an der eine höhere Temperatur vorherrschte. Im Vorjahr waren 411 !! Käfer gezählt worden.

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